vaer e.V.

der Verein für Kinder, Familien & Alleinerziehende

Träger - Satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen vaer e.V. Verein Alleinerziehender. Er ist in das Vereinsregister Frankfurt (Oder) einzutragen.
  2. Der Sitz des Vereins ist Frankfurt (Oder).
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

 Der Zweck des Vereins ist die Hilfe und Unterstützung junger Menschen und ihrer Familien, insbesondere Alleinerziehender und ihrer Kinder.

 Der Zweck des Vereins wird verwirklicht durch folgende Aktivitäten:

  • Hilfen zur Erziehung
  • Hilfen um Benachteiligungen für junge Menschen zu vermeiden oder abzubauen
  • Beratung und Unterstützung bei der Erziehung der Kinder
  • Hilfe bei der Schaffung positiver Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien
  • Beratung und Hilfestellung zu Problemen Alleinerziehender
  • Erarbeitung praktischer Formen der Problembewältigung in Einelternfamilien
  • Hilfeleistung bei notwendiger Betreuung der Kinder Alleinerziehender
  • Freizeit- und Feriengestaltung
  • Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der freien Wohlfahrtspflege

§ 3 Sicherung der Steuerbegünstigung

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die Satzungszwecke des § 2 werden verwirklicht insbesondere durch die in § 2 Absatz 2 aufgeführten Aktivitäten.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann er sich auch anderer Rechtsformen bedienen.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Dies gilt auch für den Fall ihres Ausscheidens oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(5) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das verbleibende Vermögen an den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Brandenburg e.V. Dieser hat das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden.

(6) Der Verein arbeitet parteipolitisch, konfessionell und gewerkschaftlich unabhängig.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Dem Verein können Persönliche Mitglieder, Korporative Mitglieder, Fördernde Mitglieder sowie Ehrenmitglieder angehören.

  • Persönliche Mitglieder sind natürliche Personen.
  • Korporative Mitglieder sind juristische Personen, die die in § 2 festgelegten Ziele des Vereins ideell sowie materiell unterstützen.
  • Fördernde Mitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen sein, die die in § 2 festgelegten Ziele ideell sowie materiell unterstützen.
  • Ehrenmitglieder können natürliche oder juristische Personen sein, die sich in herausgehobener Weise um die Ziele und Belange des Vereins verdient gemacht haben. Diese werden auf Beschluß der Mitgliederversammlung ernannt (vgl. § 6 Absatz 3 Punkt 7).

(2) Persönliche sowie korporative Mitglieder entrichten eine einmalige Aufnahmegebühr. Sie sind zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen verpflichtet. Die Höhe der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages für persönliche sowie korporative Mitglieder wird durch Beschluß des Vorstandes festgelegt und in der Beitragsordnung veröffentlicht. Beitragsänderungen sind mindestens sechs Monate vor Ablauf eines Geschäftsjahres zu beschließen und bekannt zu geben. Ehrenmitglieder des Vereins sind von der Pflicht zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit.

(3) Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit auf schriftlichen Antrag. Dies gilt für die in § 4 Absatz 1 Nummern 1. - 3. genannten Mitglieder.

(4) Für den Austritt gilt eine Frist von drei Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres. Er ist schriftlich zu erklären. Die Mitgliedschaft einer natürlichen Person endet unbeschadet des Satzes 1 mit dem Tod. Die Mitgliedschaft eines korporativen Mitglieds sowie eines fördernden Mitglieds endet, soweit es sich um eine juristische Person handelt, mit der Auflösung des Mitglieds als juristische Person. Die Mitgliedschaft endet mit Ausschluß des Mitglieds im Sinne des § 4 Absatz 1, wenn das Mitglied:

  • der Satzung zuwiderhandelt und damit dem Verein Schaden zufügt;
  • das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit schädigt;
  • mit seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein und nach wiederholter Aufforderung länger als ein Jahr mit der Beitragszahlung im Rückstand ist. Antragsberechtigt für die Einleitung eines Ausschlußverfahrens ist der Vorstand. Dem Mitglied muß vor der Beschlußfassung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen die Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein.

§ 5 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • Der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird gebildet aus:

  1. den Persönlichen Mitgliedern
  2. den Beauftragten der Korporativen Mitglieder
  3. den Fördernden Mitgliedern, soweit es sich um juristische Personen handelt, den Beauftragten der Fördernden Mitglieder
  4. den Ehrenmitgliedern

(2) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mindestens einmal jährlich mit einer Frist von vier Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen. Auf Antrag mindestens eines Drittels der Mitglieder ist eine Außerordentliche Mitgliederversammlung unter den in Satz 1 genannten Bedingungen einzuberufen.

(3) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  1. Beschlußfassung über die Grundsätze der Arbeit des Vereins
  2. Beschlußfassung über Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins
  3. Beschlußfassung über eine Geschäfts- und Wahlordnung. Wahlen finden auf der Grundlage dieser Wahlordnung statt.
  4. Wahl eines Vorstandes sowie Wahl von zwei Revisoren.
  5. Entgegennahme der Zusammenfassung der Jahresberichte des Vorstandes sowie des Revisionsberichtes der Revisoren für den Berichtszeitraum
  6. Entscheidung über Entlastung des Vorstandes
  7. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  8. Beschluß einer Beitragsordnung

(4) Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefaßt. Beschlüsse über Änderungen der Satzung bedürfen der Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Beschlüsse über Auflösung des Vereins bedürfen der Zweidrittelmehrheit der Stimmberechtigten.

(5) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich niederzulegen und von der/dem Vorsitzenden oder einer/einem der Stellvertreter / innen zu unterzeichnen.

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für einen Zeitraum von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(2) Der Vorstand besteht aus:

  • der/dem Vorsitzenden,
  • einer/einem 1. Stellvertreter / in
  • einer/einem 2. Stellvertreter / in

(3) Der Vorstand berät und beschließt über:

  • die Arbeit des Vereins auf der Grundlage der von der Mitgliederversammlung gefaßten Beschlüsse
  • die Mitgliederversammlung; § 6 Absatz 2 Satz 1 bleibt unberührt
  • den Geschäfts- und Kassenbericht

(4) Der Vorstand ist beschlußfähig wenn mindestens die Hälfte der gewählten Vorstandsmitglieder anwesend ist. Beschlußunfähigkeit ist auf Antrag festzustellen.

(5) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit.

(6) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die/der Vorsitzende und ihre/seine Stellvertreter / innen. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

(7) Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.

(8) Der Vorstand kann zu seiner Beratung Fachausschüsse bilden, deren Vorsitzende und Mitglieder von ihm berufen werden.

§ 8 Finanzielle Mittel

(1) Der Verein ist finanziell unabhängig. Die Aufbringung der Mittel erfolgt durch:

  • Aufnahmegebühren der Persönlichen und Korporativen Mitglieder
  • Beitragseinnahmen
  • Zuwendungen und Fördermittel
  • Beiträge aus der Vermögensverwaltung.

(2) Die Finanzordnung des Vereins regelt die inneren wirtschaftlichen Beziehungen. Diese Ordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.

§ 9 Haftung

  1. (1) Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für Schäden und Verluste, die anläßlich von Aktivitäten, welche in Zusammenhang mit den Aufgaben des Vereins stehen, entstehen, soweit diese durch versicherungsrechtliche Regelungen nicht gedeckt sind. Diese gilt nicht bei Vorliegen eines Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit.
  2. (2) Die haftungsrechtlichen Regelungen gemäß § 31 BGB sind zu gewährleisten.

§ 10 Auflösung des Vereins

  1. (1) Die Auflösung des Vereins kann auf Beschluß der Mitgliederversammlung mit erforderlicher Zweidrittelmehrheit der Stimmberechtigten beschlossen werden.

Die Satzung wurde in der vorliegenden Form durch die Mitgliedervollversammlung in Frankfurt (Oder) am 14.05.2002 beschlossen.

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